Sage vom Backofenberg

Der Backofenberg im Herzen des Oberholzes hieß nicht immer so. Vor dem 15. Jahrhundert war er eher unter dem Namen Kielitz- oder Kulitzberg, wie auch eine einstige Siedlung. Diese wurde jedoch, wie viele andere bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts verlassen. Wie kam der Berg also zu seinem Namen?
Haldensleben wurde über die Jahrhunderte hinweg immer wieder von Seuchen heimgesucht, vor allem von der Pest. Viele Bürger flüchteten, um dem „Schwarzen Tod“ zu entkommen, in die Umgebung und warteten dort, bis die Seuche sich gelegt hatte. Der Sage nach siedelte sich eine kleine Gruppe auch in der Nähe des Kielitzberges an. Vieh, Getreide und das nötigste an Hausrat nahmen sie mit. Sie bauten sich provisorische Hütten und der Wald lieferte ihnen, was sie brauchten, Wild und Brennholz. Doch wie sah es mit Brot aus? Getreide hatten die Flüchtlinge mitgenommen und mahlten es in einer Handmühle zu Mehl. Einen Ofen bauten sie direkt in den Berg hinein. Nachdem die Bürger wieder nach Haldensleben zurückgekehrt waren, nannten sie den Berg nur noch Backofenberg.

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