Tortürme: Die Wege in die Stadt

Bülstringer Turm

Bülstringer TorturmMitte des 13. Jahrhunderts wurde der Bülstringer Turm als Teil der mittelalterlichen Befestigungsanlage erbaut. Er war der kleinste der vier ehemaligen Stadttore und wurde nachträglich in die Stadtmauer eingefügt.
Große bauliche Verränderungen erfuhr der Turm nur selten. Im Jahre 1858 wurde das dreigeschossige Bauwerk aufgestockt. Die alte Turmuhr wurde 1911 durch eine neue ersetzt.
1986 wurden alle vier Stockwerke begehbar gemacht, sodass man seither das Innere des Turmes ansehen kann.
Das Erdgeschoss des ältesten Bauwerks von Haldensleben diente zeitweilig als Gefängnis und beherbergt seit den letzten Umbauarbeiten eine Ausstellung über die Stadtgeschichte. Der ursprüngliche Eingang des Turmes befindet sich eine Etage darüber. Im zweiten Geschoss ist der einstige Aufenthaltsraum der Wachmannschaft zu sehen. 700 Jahre blieb er baulich unverändert, bis 1998 der Aborterker angebracht wurde. Neben der Beobachtungs- und Verteidigungsebene im dritten Geschoss kann man auch die noch heute funktionierende Weule-Turmuhr in der vierten Etage besichtigen.

Stendaler Turm

Der Stendaler Turm wurde 1330 erstmalig erwähnt. Er ist das zweite noch erhaltene Stadttor in Haldensleben. Obwohl er der jüngste Teil der Befestigungsanlage war, ist ein genaues Entstehungsdatum nicht bekannt.
Bauliche Elemente, wie die heute vermauerten Schlitzfenster und Reste des Zinnkreuzes, weisen ebenfalls auf die mittelalterliche Herkunft hin. Die Wappen von Bürgermeister Meyer und Sebastian Alstein wurden im Zuge der Restaurationsarbeiten im Jahre 1593 an der Mauer zur Stadtseite hin angebracht. Als der Turm in seiner ursprünglichen Bestimmung nicht mehr genutzt wurde, fungierte er zeitweise als Gefängnis. Nachweislich geschah dies in den Jahren von 1848 bis 1886.
Sowohl die Tordurchfahrt als auch die Torfenster erhielten 1988/89 ihr heutiges Aussehen. Die Haldensleben-Information zog zwei Jahre später in den Stendaler Turm ein.

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