Korruption ist ein Delikt, dass häufig verdeckt in Erscheinung tritt. Bereits das Interesse von Korrumpierten (Nehmer) und Korrumpierenden (Geber), eine Tataufklärung zu verhindern, verbindet beide Täter. Unter den Beteiligten gibt es nur Gewinner, für Geber und Nehmer scheint es stets ein vorteilhaftes Geschäft zu sein.
Deshalb sind Anzeigen in diesem Deliktsfeld eher selten. Das Unrechtsbewusstsein der Beteiligten ist oft nur gering ausgeprägt.
Teilweise ist Korruption auch Bestandteil einer Unternehmenspolitik, die bereit ist, Schmiergelder an private wie staatliche Geschäftspartner zu zahlen. Derartige Mechanismen höhlen den Rechtsstaat aus und rauben ihm seine Glaubwürdigkeit.
Der Schaden, der durch Korruption und insbesondere der Begleitdelikte dem Staatshaushalt zugefügt wird ist erheblich.

Im Land Sachsen-Anhalt besteht Einigkeit dahingehend, dass Korruption konsequent mit präventiven und repressiven Maßnahmen bekämpft werden muss. Dies wurde in der Verwaltungsvorschrift zur Vermeidung und Bekämpfung der Korruption   verankert.

Bei den Straftatbeständen der Korruption handelt es sich insbesondere um
 
- § 331 StGB Vorteilsannahme
- § 332 StGB Bestechlichkeit
- § 333 StGB Vorteilsgewährung
- § 334 StGB Bestechung

Auch wenn sie oft als Korruptionsstraftat bezeichnet wird, ist Vetternwirtschaft i.e.S. (d.h. aus persönlicher Verbundenheit ohne Vorteilsflüsse) keine Korruption im Rechtssinne!
Dennoch besteht für Bedienstete der Landesverwaltung in Sachsen-Anhalt ein grundsätzliches und generelles Verbot der Annahme von Belohnungen, Geschenken und sonstigen Vorteilen!

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